Posts

 In a world full of Peters, be like Tris. 

Der Anfang

 Plötzlich war sie offen, die Welt.  Alles zur richtigen Zeit am richtigen Ort.  Jede Begegnung schicksalshaft.  Der Beginn einer Schwärmerei? Wunderschöne, warme Hoffnung in den Gliedern.  Wirklich Schicksal? Nein, nur das Ende eines Schattens,  der all die Jahre an mir haftete,  nicht von mir liess,  die Welt unwillkürlich verdunkelte.  Plötzlich war sie da, die Freiheit.  Die Last fiel ab,  Lust am Leben, auf das Leben,  all die wunderschönen Möglichkeiten in jedem Ding.  Geschafft.  Genugtuung.  Nur ein kleiner Schritt im grossen Ganzen.  Nach aussen tragen, die Freude loslassen.  Nein, nach innen richten.  Die Freude verschwindet  langsam nach innen.  Entzündet tief in mir ein helles, warmes Licht.  Ich bin hier. Ich bin Jetzt. Ich bin Zukunft. 
I think you are still the only person sharp enough to sharpen someone like me. ... I used to think that when people fell in love, they just landed where they landed, and they had no choice in the matter afterward. And maybe that's true of beginnings, but it's not true of this, now. I fell in love with him. But I don't just stay with him by default as if there's no one else available to me. I stay with him because I choose to, every day that I wake up, every day that we fight or lie to each other or disappoint each other. I choose him over and over again, and he chooses me. Allegiant, Veronica Roth
People, I have discovered, are layers and layers of secrets. You believe you know them, that you understand them, but their motives are always hidden from you, buried in their own hearts. You will never know them, but sometimes you decide to trust them. Insurgent, Veronica Roth

Das erste und letzte Mal

Vor kurzem hatte ich einen Selbsttest eines Onlinemagazins gemacht. Irgendwie sollte wohl der Beziehungstyp bestimmt werden. Jedenfalls lautete die Frage: Wenn du dich verabredet hast, wählst du den kürzeren oder den längeren Fussweg? In Anbetracht meiner Vorliebe für lange Fussmärsche wählte ich natürlich den langen. Diese Auswahl attestierte mir, dass ich zu lange lieben würde. Der ganze Test erschien mir grundsätzlich etwas "zufällig" - so als wäre jemand damit beauftragt worden, auf Gutdünken irgendwas zu erfinden. Die Sache mit diesen Tests ist ja eigentlich die, dass der Getestete darauf aus ist, Aussagen über sich zu erhalten. Soll heissen: Er findet immer etwas das passt. Von daher könnten die Macher wirklich alles behaupten. Auch ich fühlte mich in dieser Aussage gespiegelt. Zu lange lieben bedeutet im Wesentlichen, über den gesunden Punkt hinaus zu lieben, sich nicht rechtzeitig lösen und Abschied nehmen zu können. Beschreibt wohl die grösste Schwierigkeit in meine...
Schreib den Gedanken auf einen Zettel, mach ein Flugzeug draus und lass es fliegen. 

Pasta gegen innere Stimmen

Frauenangelegenheiten sind komplex. Unklare Rollenverteilungen, unlösbare Outfitfragen, monatliche Besuche von Erdbeeren oder furchtbare Stimmungstiefs. Als ich meine Freundinnen früher über PMS reden hörte, in denen Heulkrämpfe und schlechte Laune zu Gast waren, hatte ich nur vier Worte übrig: Hä? Kenn ich nicht. Leider haben sie sich mittlerweile in sechs Worte verwandelt: Ja, habe ich ab und zu. Zum Beispiel heute. Ohne dass PMS-Zeit wäre - was das Ganze noch viel gruseliger macht - ist das eine beginnende Depression? Nährstoffmangel? Werde ich bald krank? Oder könnte es doch PMS sein? Und da fängts schon an. An solchen Tagen ist es, als könnte ich einem inneren Gespräch zuhören, welches verschiedene Ansichten über das gerade Geschehene austauscht: Zwischen meinem Gehirn in normalem Zustand (GNZ), welches Dinge rational betrachtet und meinem Gehirn in PMS Zustand (GPMSZ). Ich nenne das Ganze jetzt trotzdem so, auch wenn PMS wie bereits gesagt für heute nicht sicher belegbar ist. Je...